Wasser und Natrium
Wasser
Der durchschnittliche Flüssigkeitsverlust bei sportlicher Betätigung beträgt zwischen 1 bis 3 l/Std. (in Extremfällen sogar bis zu 10 l/Std.).
Eine Dehydration im Umfang von 1 bis 2% des Körpergewicht (0,7 1,4 l bei einer Person von 70 kg) führt bereits zu einer 10-prozentigen Abnahme der Muskelleistung!
Beträgt der Flüssigkeitsverlust mehr als 4%, kann man große Müdigkeit, schwere Beine, Kurzatmigkeit, Verwirrtheit etc. beobachten.
Ab einem Verlust von über 6-8% erhöht sich das Unfallrisiko (Anstrengungshitzschlag).
Man sollte immer schon trinken, bevor sich ein Durstgefühl einstellt, denn der Durst meldet sich erst sehr spät. Gewöhnen Sie sich an, immer genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, um dem Durst und der Dehydration zuvorzukommen!
Ob sie kurz oder lange dauert, jegliche körperliche Belastung setzt eine gute Hydration voraus, die der Dauer und der Intensität der Körperbetätigung angepasst werden muss.
Um eine Dehydration zu vermeiden, muss auch bedacht werden, dass der Wärmeaustausch von den klimatischen Bedingungen (Temperatur, Wind), der Trainingsintensität, der Kleidung etc. abhängt.
Zudem sind Müdigkeit, Stress etc. Faktoren, die der Dehydration Vorschub leisten.
Seien Sie sich dessen bewusst, dass eine perfekte Hydration vor einer körperlichen Belastung für eine gute Leistung und zur Vorbeugung von muskulären Belastungsverletzungen von zentraler Bedeutung ist.
Natrium
Beim Schwitzen verliert der Körper auch Elektrolyte (Natrium (Na+) und Chlor (Cl-)).Je mehr Schweiß abgesondert wird, umso niedriger ist seine Elektrolytkonzentration.
Bei langer körperlicher Belastung (3 – 4 Std.) kann die abgesonderte Schweissmenge 7-8 Liter betragen. Es besteht die Gefahr einer Hyponatrieämie (ungenügende Natriumkonzentration im Blut), die zu Muskelkrämpfen, Verhaltensstörungen oder gar Bewusstlosigkeit führen kann.